Nutzungshinweise
Aquarelle / Pastelle
Auf Grundlage des 2006 erschienenen Werkverzeichnisses Max Beckmann. Die Aquarelle und Pastelle von Mayen Beckmann, Siegfried Gohr und Max Hollein
Aktualisiert und ergänzt von Mayen Beckmann, Jana Diermann und Siegfried Gohr
Mit Kommentaren zu ausgewählten Werken von Siegfried Gohr
Bildbearbeitung und Layout von Justus Böckelmann
Redaktionelle Mitwirkung von Johanna Riek, Luise Pasdach und Chiara Steinmann
Herausgegeben von der Kaldewei Kulturstiftung, Ahlen
Max Beckmann. Catalogue Raisonné der Aquarelle und Pastelle. Die farbigen Arbeiten auf Papier basiert auf dem 2006 veröffentlichten Werkverzeichnis von Mayen Beckmann, Siegfried Gohr und Max Hollein. Es wurde seit Oktober 2021 neu bearbeitet, digitalisiert und ergänzt von Mayen Beckmann, Jana Diermann und Siegfried Gohr. Dies geschah auf Initiative und durch die Finanzierung der Kaldewei Kulturstiftung, Ahlen. Der digitale Katalog wurde am 7. Mai 2024 im Internet freigeschaltet. Zeitgleich erschien das Buch dazugehörige Buch Max Beckmann. Die Aquarelle und Pastelle. Die farbigen Arbeiten auf Papier.
Projektleitung: Jana Diermann | Werkkommentare: Siegfried Gohr | Lektorat der Werkkommentare: Clemens von Lucius | Bildbearbeitung: Justus Böckelmann | Redaktionelle Mitarbeit: Johanna Riek, Luise Pasdach, Chiara Steinmann
Der neue Catalogue Raisonné der Aquarelle und Pastelle wurde mit dem bereits bestehenden, von Anja Tiedemann erstellten und 2021 veröffentlichten Catalogue Raisonné der Gemälde von Max Beckmann und der dazugehörigen Research-Datenbank verwoben.
https://max-beckmann.org
https://max-beckmann.org/gemaelde
https://max-beckmann.org/aquarelle-pastelle
https://max-beckmann.org/research
Die drei Kataloge wurden deutlich untergliedert. Zahlreiche Filter- und Sortierfunktionen ermöglichen die gezielte Eingrenzung von Rechercheergebnissen. Am oberen Bildschirmrand sind folgende Inhalte verfügbar und werden nachfolgend erklärt:
Suche - Gemälde - Aquarelle / Pastelle - Research - Vita - Kontakt
Die jeweiligen Datensätze sind in vielfältiger Weise miteinander verlinkt, was jeweils durch die Unterlegung mit violetter Schriftfarbe markiert ist. Sie werden üblicherweise in Form von Kurztiteln benannt:
- Auktion (STADT Name der Institution Datum)
- Ausstellungen (STADT Name der Institution Jahr)
- Gemälde (MB-G Titel des Gemäldes)
- Institutionen (STADT Name der Institution)
- Person (NAME, Vorname)
- Primärquellen (ARCHIV Signatur oder Bezeichnung)
- Publikation (STADT Name der Institution Datum / STADT Name der Institution Jahr / NAME Jahr)
Am unteren linken Bildrand befinden sich zudem die Inhalte:
Impressum - Datenschutz
Suchen & Finden - Sortieren & Filtern
Der Catalogue Raisonné der Aquarelle und Pastelle. Die farbigen Arbeiten auf Papier startet mit einer Übersichtsseite. Gezeigt werden beim Aufruf die ersten 10 farbigen Arbeiten auf Papier des Künstlers (wahlweise zu erhöhen auf 25 oder 50). Am unteren Ende der Seite kann zu der nächsten Seite geblättert werden oder eine bestimmte Übersichtsseite ausgewählt werden. Das setzt sich fort bis zur Katalognummer 149.
Kommen die an der linken Seite angezeigten Filtermöglichkeiten zur Anwendung, so wird das Ergebnis in aufsteigenden Nummernfolge auf der Übersichtsseite angezeigt.
Konkordanzen
Über diese Funktion können Werke aufgerufen werden, von denen die Katalog-Nummern früherer Werkverzeichnisse bekannt sind. Hierfür muss die jeweilige Nummer oder Buchstabe in das Suchfeld eingegeben und das relevante Werkverzeichnis angeklickt werden.
Zudem können Werknummern im vorliegenden Werkverzeichnis aufgerufen werden, indem nach Eingabe der Nummer im Dropdown-Menü im rechten Feld die »MB-A/P« ausgewählt wird.
Material / Technik
In dieser Rubrik wird Auskunft gegeben über das vom Künstler verwendetete Material und die Maltechnik.
Hier können Schlagworte mit dem vom Künstler verwendeten Material oder Technik ausgewählt werden. So können beispielsweise die Werke, die mittels drucktechnischen Verfahren entstanden sind, herausgefiltert werden. Die Auswahl von mehreren Schlagworten ist möglich. Es sein zu beachten, dass sich in einem Werk mehrere Techniken verschmelzen.
Papier
In dieser Rubrik wird Auskunft gegeben über das vom Künstler verwendetete Papier.
Schlagworte zu dem vom Künstler verwendeten Papier oder Malgrund eines jeweiligen Werkes können hier ausgewählt werden.
Entstehungsort
Angaben zu Entstehungsorten folgen in der Regel den Ergebnissen bei Göpel. Diese wurden verglichen mit den Signaturen und Einträgen in der Bilderliste. Sich widersprechende Informationen wurden abgewogen. Die angestellten Überlegungen sind nachvollziehbar über die Rubrik Weiterführende Informationen, die jeweils bei den fraglichen Gemälden eingesehen werden können. War der Entstehungsort nicht ermittelbar, ist dieser Umstand mit Entstehungsort unbekannt umschrieben. Die Ziffern in Klammern hinter den jeweiligen Entstehungsorten geben Auskunft über die Anzahl der Gemälde, die dort entstanden sind. Die Orte sind alphabetisch sortiert.
Entstehungsjahr
Angaben zum Entstehungszeitraum des Gemäldes folgen überwiegend den Angaben bei Göpel. Diese wurden verglichen mit den Signaturen und Einträgen in der Bilderliste. Sich widersprechende Informationen wurden abgewogen. Die angestellten Überlegungen sind nachvollziehbar über die Rubrik Weiterführende Informationen, die jeweils bei den fraglichen Gemälden eingesehen werden können.
Die in der Filterfunktion angezeigten Dekaden können durch einfach Mausklick über + geöffnet werden. Dadurch wird das Filtern nach einzelnen Jahren ermöglicht. Die Ziffern in Klammern hinter den jeweiligen Entstehungsjahren geben Auskunft über die Anzahl der Gemälde, die im jeweiligen Jahr entstanden sind.
Standorte
Institution
Über diese Funktion werden Institutionen gezeigt, in deren Besitz sich derzeit Beckmann-Gemälde befinden. Die Institutionen gehören unterschiedlichen Kategorien an: Archiv - Auktionshaus - Consulting - Forschungseinrichtung - Galerie - Institutionelle Sammlung - Kulturstätte - Kunsthandlung - Kunstverein / Förderverein - Lager / Spedition - Museum - NS-Organ - Staatliche Organisation - Stiftung
Die Ziffern in Klammern besagt, wie viele Gemälde dort verortet werden können. Die Standorte sind alphabetisch sortiert.
Person
Hier werden überwiegend historische Personen benannt. Aktuelle Eigentümerinnen und Eigentümer legen heutzutage mehrheitlich großen Wert auf Diskretion. Die Personen wurden in zweifacher Weise aufgeschlüsselt. Zum einen wurde ihnen – soweit bekannt – ein Beruf bzw. eine Tätigkeit zugewiesen. Zum anderen wurde ihr Verhältnis zu Max Beckmann definiert.
Die Ziffern hinter den Begriffen geben Auskunft darüber, wie viele Personen damit verknüpft wurden.
Status
Der Status eines Werkes bezeichnet die allgemeinen Umstände seines Verbleibes in alphabetischer Reihenfolge: Gemälde übermalt - Gewaltsam zerstört - Im Kunsthandel - Im Museum - In privater Hand - Staatsgut - Verbleib unbekannt - Verschollen - Vom Künstler vernichtet
Die Ziffern in Klammern hinter den jeweiligen Begriffen geben Auskunft über die Anzahl der Gemälde, auf die dieser Status zutrifft. Die Statusangaben sind alphabetisch sortiert.
Format
Der Künstler hat überwiegen Hoch- und Querformate gemalt. Zur Auswahl stehen insgesamt: Format unbekannt - Hochformat - Hochoval - Quadrat - Querformat - Queroval - Triyptychon
Die Ziffern in Klammern hinter den jeweiligen Begriffen geben Auskunft über die Anzahl der Gemälde, auf die dieser Filter zutrifft.
Sujet
Die Gemälde wurden einer oder mehreren der nachfolgenden Sujets zugeordnet: Allegorische Malerei - Architektur / Stadt - Bildnis / Portrait - Ereignisbild - Genrebild - Historienmalerei - Interieur - Landschaft / Natur - Mythologische Malerei - Phantasie - Seestück - Stillleben
Die Ziffern in Klammern besagen, wie viele Gemälde einem jeden Sujet zugeordnet wurden. Die Kategorien sind alphabetisch aufgeführt.
Ikonografie
Spezifisch auf das Werk Max Beckmanns abgestimmt, hat Anja Tiedemann ein Klassifizierungskonzept zur Erfassung und inhaltlichen Erschließung der Bildinhalte entwickelt. Auf dieses System aufbauend wurden von Sophia Colditz und Johanna Riek alle Gemälde des Künstlers betrachtet, die Bildelemente weiter verschlagwortet und kategorisiert. Dabei wurden sowohl wiederkehrende Bildmotive wie auch Einzelmerkmale berücksichtigt.
In der hierarchischen Ordnung finden sich 19 Hauptkategorien, denen zahlreiche thematische Unterkategorien zugeordnet sind. Diese sind in ihren jeweiligen Ordnungsstufen alphabetisch sortiert. Definiert werden Objekte, Personen, Ereignisse, Orte, Tätigkeiten und abstrakten Ideen, die als Bildinhalt ausgemacht werden können. Die für das Informationssystem entwickelte Aststruktur ermöglicht ein sichtbares Aufblättern der Haupt- und Unterkategorien. Mit einem Klick auf den gewünschten Begriff wählt das System diejenigen Gemälde aus, die ihm zugeordnet wurden. Mit jedem erneuten Klick auf weitere Schlagwörter wird die Anzahl der Werke eingegrenzt, da nur solche angezeigt werden, die im Zusammenhang mit den angezeigten Werken noch verfügbar sind. Als Hauptkategorien wurden definiert: Alltagsgegenstand - Alltagsszene - Antike / Mythologie - Blick / Perspektive - Flora / Fauna - Freizeit / Spiel / Sport - Geografie - Historisches Ereignis - Jahreszeit - Konsum - Landschaft / Bebauung - Licht - Literaturbezug - Mensch - Religion - Schrift / Zeichen - Spiegel - Tageszeit / Himmelskörper - Wetter
Die Verschlagwortung ging mit der Problematik einher, dass bestimmte Bildgegenstände aufgrund der malerischen Gestaltung nur schwer identifizierbar sind. Teils handelt es sich um schemenhafte Objekte, teils erscheinen sie verrätselt bzw. verunklärt oder können zwei- oder mehrdeutig gelesen werden. In letzteren Fällen wurden alle denkbaren Begriffe sowie ein gemeinsamer Oberbegriff angelegt. Beispiel: In Max Beckmanns Gemälden erscheinen in Innenräumen immer wieder Objekte an der Wand, die entweder als Spiegel oder Gemälde gelesen werden können. In diesen Fällen wurde die Begriffe »Wandobjekt«, »Wandspiegel« und »Gemälde« angegeben. In anderen Fällen, in denen das Wandobjekt nicht als das eine oder andere gelesen werden konnte, folglich offenblieb, um welche Art von Gegenstand es sich handelte, wurde nur der Begriff »Wandobjekt« verschlagwortet.
Bei der Entwicklung der Ikonographie mit ihren Kategorien und Unterkategorien wurde bislang auf Deutungen und Interpretationen verzichtet. Zudem wurde nur eine sinnvolle Verschlagwortung vorgenommen, um eine uferlose Aufschlüsselung bzw. Ausdifferenzierung auf sämtlichen Ebenen zu vermeiden.
Die Ziffern in Klammern hinter dem jeweiligen Schlagwort geben an, wie viele Gemälde darunter klassifiziert sind.
Die hiesige Ikonografie mit ihren derzeit mehr als 1.300 Schlagwörtern versteht sich als work in progress. Weitere Klassifizierungen sind geplant. Der Bildindex der Kunst & Architektur bietet unter gleichen oder vergleichbaren Schlagwörtern Ergebnisse, die weitere Forschung ermöglichen.
Farben
Die Auswahl der für diese Funktion verwendeten Farbwerte erfolgte maßgeblich auf der Grundlage von WINKELMANN 2010. Die Autorin Rital Winkelmann entwickelte sie aufgrund von Beobachtungen mit Hilfe von Farbkarten. Dieses Spektrum wurde geringfügig auf 16 definierte Farben sowie Weiß-, Grau- und Schwarztöne erweitert. Der Fokus lag dabei auf Varianten der Grundfarben sowie einigen Mischfarben.
Rot: Echt-Rotviolett, Englisch Rot, Karminrot, Zinnoberrot
Blau: Kobaltblau, Preußischblau, Türkisblau, Ultramarinblau
Gelb: Cadmiumgelb, Lichter Ocker
Mischfarben: Brauner Ocker, Cadmium-Orange, Chromoxidgrün, Gelb-Grün, Sienna gebrannt, Violett
Weißtöne
Grautöne
Schwarztöne
Ausgehend von der entwickelten Skala wurden für jeden definierten Farbwert Hexadezimalcodes extrahiert, die als Berechnungsgrundlage einer eigens entwickelten Software dienen. Nach Möglichkeit wurden dabei immer auch Hell- und Dunkelwerte (also mit Weiß und/oder Schwarz abgemischte Farben) berücksichtigt. Die Software errechnete aus den ihr zugeführten Codes ein Spektrum für jede Farbe, unterzog jedes Gemälde einem Scan und wies im Anschluss die fünf quantitativ hauptsächlich verwendeten Farbwerte aus. Diese Ergebnisse wurden in der Folge jeweils einer visuellen Kontrolle unterzogen. Hierbei wurden leichte Korrekturen vorgenommen, so dass in einigen Fällen weniger oder mehr als fünf Farbwerte angezeigt werden.
Genauer als die verwendete Palette wäre ein Farbspektrum auf Grundlage von naturwissenschaftlichen Untersuchungen, die jedoch für den weit überwiegenden Teil der Gemälde nicht vorliegen. Das menschliche Auge nimmt zudem Farben anders wahr, als der Computer sie errechnet und aufgrund der verwendeten Hard- und Software auf dem Bildschirm wiedergibt. Die subjektive Wahrnehmung entspricht somit nicht immer den objektiv verwendeten Materialien, sie kann im Zuge dieses Verfahrens nicht negiert werden. Es handelt sich darüber hinaus um die Analyse von digitalen Abbildungen, nicht von originalen Gemälden. Die verwendete Farbskala kann somit nur eine Annäherung an die tatsächliche Farbigkeit der Gemälde bieten. Sie ersetzt nicht die Arbeit mit dem Original. Als Handreichung im Sinne eines Werkzeuges für weitere mögliche Forschung zu den Gemälden Beckmanns bietet diese Funktion einen Ausgangspunkt für Fragestellungen zum Farbeinsatzes und der Maltechnik.
Über die 19 definierten Farbwerte können im Rahmen dieser Funktion gezielt Gemälde-Gruppen gefiltert werden, in denen die gewählte Farbe dominant verwendet wurde. Weitere Farben, aber auch alle anderen Sortier- und Filterfunktion können hinzugewählt werden.
Exkurs
Entartete Kunst
Dieser Rubrik gibt Auskunft über die Gemälde Max Beckmanns, die im Sommer 1937 während der Aktion »Entartete Kunst« diffamiert wurden. Ihr Werdegang kann jeweils unter Provenienz nachvollzogen werden. Die Ziffern in Klammern besagen, wie viele Gemälde von der Feme betroffen waren.
Meldung bei Lostart
Angezeigt werden diejenigen Werke des Künstlers, die unter www.lostart.de als mögliche verfolgungsbedingte Kulturgutverluste gemeldet sind. Ihr Werdegang kann jeweils unter Provenienz nachvollzogen werden. Die Ziffern in Klammern besagen, wie viele Gemälde dort benannt sind.
National wertvolles Kulturgut
Das Kulturschutzgesetz (KGSG) soll Kulturgut schützen, das in Deutschland wegen seiner herausragenden Bedeutung für die kulturelle Identität des Landes besonders wichtig ist (»national wertvolles Kulturgut«), aber auch solches Kulturgut, welches von anderen Staaten als nationales Kulturgut eingestuft wird. Die Ziffer in Klammern besagen, wie viele Gemälde hierfür gewählt wurden.
Abbildungen
Sofern verfügbar sind zu den Werken Farbabbildungen eingestellt. Wo der Standort des Werkes nicht bekannt beziehungsweise weil es aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr existent ist, wurden nach Möglichkeit historische Schwarz-Weiß-Fotografien gewählt. Die Bildnachweise (Creditlines) für die Haupt-Abbildungen finden sich jeweils am unteren Bildrand. Die Nachweise für weitere Abbildungen sind erfahrbar, wenn diese durch Klick geöffnet werden. Sie stehen ebenfalls am unteren Bildrand. Wird der Cursor auf eine Abbildung bewegt, erscheint wie bei den Hauptabbildungen der Werktitel, das Entstehungsjahr und der Entstehungsort. Bei den Nebenabbildungen geben die Tooltips wieder, um was es sich jeweils handelt. Durch einfachen Mausklick können Haupt- und Nebenabbildungen vergrößert werden. Eine Lupe erlaubt Detailvergrößerungen.
Katalognummer / Werkverzeichnisnummer
Die nach Entstehungsjahren aufsteigenden Werkverzeichnisnummern wurden von Beckmann/Gohr übernommen. Nachträge wurden den jeweiligen Entstehungsjahren und dort der letzten Nummer beigeordnet. Damit bildet beispielsweise die Neuaufnahme Meerblick mit Fischernetzen [MB-A/P 89a] das letzte Blatt im Jahr 1936.
Die Sigle »[MB-A/P (Nr.)]« verweist auf eine Werkverzeichnisnummer im vorliegenden digitalen Katalog Max Beckmann. Catalogue Raisonné der Aquarelle und Pastelle. Die farbigen Arbeiten auf Papier. »[MB-G (Nr.)]« verweist auf ein Gemälde des im Jahre 2021 erschienenen und von Anja Tiedemann realisierten, digitalen Katalogs Max Beckmann. Catalogue Raisonné der Gemälde (www.maxbeckmann.org/gemaelde).
Zum Katalog der Aquarelle und Pastelle sind folgende Werke hinzugefügt worden: Modellstudien [MB-A/P 5a], Rückenfigur am Fenster [MB-A/P 7a], Neujahrskarte für den Maler Ugi Battenberg [MB-A/P 7b], Stehender männlicher Akt [MB-A/P 8a], Kompositionsskizze [MB-A/P 68a], Meerblick mit Fischernetzen [MB-A/P 89a], Interieur mit Spiegel [MB-A/P 103a] und Stehender Rückenakt [MB-A/P 117a].
Des Weiteren wurde der datierbare Anhang A 10 aus Beckmann/Gohr (»Farbige Arbeiten auf Papier, die nur in Max Beckmanns Bilderliste, Katalogen, schriftlichen Aufzeichnungen und mündlichen Überlieferungen erwähnt werden und deren Verbleib unbekannt ist«) als The Drummer and His Wife [MB-A/P 146a] in die Chronologie eingefügt. Sonderfälle stellen beispielsweise die Nummern Stillleben mit Silbervase [MB-A/P 66a, Beckmann/Gohr 141] und Erschreckte Frau/Shock [MB-A/P 116/117] dar: Beckmann/Gohr 141 konnte auf ein früheres Jahr datiert werden, bei den Nummern 116 und 117 ergaben weitere Recherchen, dass es sich um dasselbe Werk handelt.
Die nunmehr aus dem Werkverzeichnis gestrichene lavierte Federzeichnung Mirror [Beckmann/Gohr 108] wird zwar im vorliegenden Katalog abgebildet, im digitalen Katalog aber künftig nicht mehr aktualisiert. Es handelt sich hierbei nicht um eine farbige Arbeit auf Papier, sondern um eine Zeichnung. Sie wird künftig im Werkverzeichnis der Zeichnungen Max Beckmanns geführt, das derzeit von Hedda Finke und Stephan von Wiese erarbeitet wird. Dies betrifft auch die Werke Selbstportrait [Beckmann/ Gohr 7], Prometheus [Beckmann/Gohr 14], Studie für das Portrait Dr. G. F. Reber (Arme) [Beckmann/Gohr 41] und Studie für das Portrait Dr. G. F. Reber (Kopf) [Beckmann/Gohr 42] sowie Spaziergang (Der Traum) [Beckmann/Gohr 123]. Diese und weitere Ausnahmen und Veränderungen gegenüber Beckmann/Gohr wurden von Fall zu Fall im digitalen Katalog kommentiert.
Darüber hinaus wurde eine einheitliche Nummerierung für die Werkgruppen Skizzenbuch [MB-A/P 3], Der verlorene Sohn [MB-A/P 15], Ebbi – Komödie von Max Beckmann [MB-A/P 82], Apokalypse [MB-A/P 102] und Day and Dream [MB-A/P 142] festgelegt. Der Haupteintrag bildet die erste und übergeordnete Nummer. Ein einzelnes Exemplar wird dieser mit einer eigenen Nummer untergeordnet, sofern es in Auflage erschien. Die einzelnen Blattnummern werden in Klammern nachgestellt. Das einzig bekannte kolorierte Exemplar der sechsteiligen Werkgruppe Ebbi wurde beispielsweise mit den Nummern 82.(1) bis 82.(6) versehen. Die in mehreren Exemplaren kolorierten Auflagenwerke, wie die Apokalypse [MB-A/P 102], sind dreigliedrig nummeriert: Bei der Werkverzeichnisnummer 102.28.(1) handelt es sich also um die erste Abbildung (von insgesamt 27) des kolorierten Exemplars 33 der Apokalypse (die Unternummer entspricht in der Regel nicht den offiziellen Exemplarnummern, da im vorliegenden Katalog nur die kolorierten Exemplare erfasst wurden). Die letzte Abbildung trägt folglich die Nummer 102.28.(27). Diese Nummerierung bietet neben ihrer Übersichtlichkeit auch eine sinnvolle Sortierung im digitalen Werkkatalog.
Werktitel
Die Werktitel bei Beckmann/Gohr wurden größtenteils übernommen, jedoch alle einer Revision unterzogen. Der besseren Lesbarkeit halber wurden sie, mit Ausnahme der Werke, die nicht weiter bearbeitet werden, an die aktuellen Rechtschreibregeln angepasst. Die gewählten (Haupt-)Titel sind bevorzugt historische Titel. Quellen bildeten hierfür die Äußerungen des Künstlers zu den jeweiligen Werken in seinen Tagebüchern oder Briefen sowie Mitteilungen seiner Ehefrau Mathilde Q. Beckmann. Daneben wurden Werktitel aus Ausstellungskatalogen, die zu Lebzeiten des Künstlers entstanden und von ihm autorisiert wurden, verwendet. In jenen Fällen ohne Quellen wurden etablierte Titel, bevorzugt der Museen, Auktionshäuser oder Galerien, übernommen oder ein den Bildinhalt beschreibender Titel verwendet. Die Titel der sechs ›gestrichenen‹ Werkverzeichnisnummern wurden nicht verändert (siehe oben bei »Katalognummer / Werkverzeichnisnummer«).
Werktitel entstehen in ihrem jeweiligen historischen und/oder gesellschaftlichen Kontext. Der Anspruch dieses Kataloges ist neben qualitativ hochwertigen, möglichst großformatigen Abbildungen der Werke auch die authentische Wiedergabe der Haupttitel, wie sie zur Entstehungszeit des Kunstwerkes vom Künstler oder seinem Umfeld vergeben wurden. Dabei werden auch Fremdbezeichnungen für Menschengruppen wiedergegeben, die heute als diskriminierend gelten oder Umschreibungen für Geschlechterrollen verwendet, die nicht mehr den heute gängigen entsprechen.
Alle bekannten Titel eines Werkes, die seit dessen Entstehung verwendet wurden, können im digitalen Catalogue Raisonné der Aquarelle und Pastelle. Die farbigen Arbeiten auf Papier in der Rubrik »Alternativ-Titel« recherchiert werden. Sie sind mit einem Herkunftsnachweis versehen.
Entstehungsjahr(e)
Die Angabe der Entstehungsjahre entspricht dem aktuellen Stand der Forschung. Die Jahre oder Zeiträume einer späteren Kolorierung und/oder Überarbeitung des Werkes sind, soweit bekannt, ebenfalls vermerkt. Die Zeiträume wurden entweder aus der Signatur des Künstlers hergeleitet oder mithilfe von weiteren Quellen erschlossen. In wenigen Fällen ohne weiterführende Nachweise wurden stilkritische Überlegungen zu einem möglichen Entstehungszeitraum angestellt. Im digitalen Catalogue Raisonné der Aquarelle und Pastelle. Die farbigen Arbeiten auf Papier finden sich weitere Informationen.
Entstehungsort(e)
Die Angaben zu den Entstehungsorten sind in der Regel den Signaturen entnommen. Weitere Quellen können jeweils unter »Weiterführende Informationen« gefunden werden. Zudem halfen stilkritische Überlegungen und biografische Informationen, einen möglichen Entstehungsort zu definieren. In diesen Fällen wurde dem jeweiligen Ort ein »[?]« nachgesetzt. War der Entstehungsort auch unter beschriebener Methode nicht ermittelbar, ist dieser Umstand mit »Entstehungsort unbekannt« umschrieben. Wenn eine spätere Bearbeitung des Werkes nachzuweisen oder anzunehmen ist, wurde der jeweilige Ort der Bearbeitung zusätzlich vermerkt.
Material / Technik
Max Beckmanns Œuvre der farbigen Arbeiten auf Papier ist vielfältig. Es finden sich verdichtete und mehrfach überarbeitete Blätter neben flüchtigen Skizzen. Die zahlreichen verwendeten Mal- oder Zeichenmittel sind nicht immer eindeutig zuzuordnen. Angaben zu Techniken und Papieren wurden von Beckmann/Gohr übernommen und gegebenenfalls aktualisiert. Wenn Museen, Galerien und Auktionshäuser oder Privatpersonen weiterführende technische Informationen übermittelten, wurden diese möglichst an ein einheitliches Darstellungssystem angepasst. So wurde beispielsweise statt »Graphit« durchgehend die Bezeichnung »Bleistift« verwendet, Farbangaben wurden möglichst vermieden. Ein detaillierter Index der Suchfunktion gibt Aufschluss über das verwendete Vokabular. Angaben zu den verwendeten Papiersorten und ihren Herstellerfirmen wurden, soweit bekannt, erfasst.
Maße
Angaben zu den Maßen wurden von Beckmann/Gohr übernommen und aktualisiert, sobald neue Angaben von Museen, Galerien und Auktionshäusern oder Privatpersonen übermittelt wurden. Im Falle der Druckgrafiken wurde, soweit vorliegend beziehungsweise zu ermitteln, in Blatt- und Darstellungsgröße unterschieden. Bei Buchwerken wurde zusätzlich die Größe des vorderen Einbands erfasst. Lagen keinerlei Maßangaben vor, wurde die Bezeichnung »Maße unbekannt« verwendet. Sonderfälle und Abweichungen wurden hinter der Maßangabe erfasst.
Signatur / Widmung
Angaben zu Signaturen, Widmungen und Bezeichnungen wurden von Museen, Galerien und Auktionshäusern oder Privatpersonen übermittelt. Sie wurden mit dem jeweiligen Original, soweit zugänglich, oder der digitalen Abbildung abgeglichen und gegebenenfalls angepasst. Waren keine Angaben ermittelbar, wurde dies mit »Signatur unbekannt« vermerkt.
Status / Standort / Inventar-Nummer
Genannt werden neben den bekannten Standorten oder den von den Eigentümer:innen autorisierten Angaben auch die Inventar-Nummer (soweit bekannt) sowie der Status des jeweiligen Werkes. Hierfür wurden folgende Begriffe generiert: [Gemälde übermalt] - Gewaltsam zerstört - Im Kunsthandel - Im Museum - In privater Hand - Staatsgut - Verbleib unbekannt - Verschollen - Vom Künstler vernichtet.
Bilderlisten / Tagebücher / Briefe
Bilderlisten
Die Gemälde Max Beckmanns sind überwiegend in seinen Bilderlisten aufgeführt. Daneben finden sich wenige Erwähnungen der farbigen Arbeiten auf Papier. Alle Einträge wurden so originalgetreu wie möglich wiedergegeben.
Tagebücher
Zurzeit wird eine digitale Gesamtedition der erhaltenen Tagebücher im Rahmen eines Projekts der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Max Beckmann Archiv der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München vorbereitet. Unter Leitung von Dr. Oliver Kase transkribieren und kommentieren Dr. Christiane Zeiller und Dr. Nina Peter die überlieferten Texte für die Neuedition, deren Freischaltung für 2025 geplant ist. Im Anschluss werden die Aquarelle/Pastelle des vorliegenden Catalogue Raisonné mit den relevanten Einträgen der Münchener Edition verknüpft.
Die in diesem Katalog aufgeführten Tagebuchauszüge entsprechen dem aktuellen Stand der Transkription. Sie wurden jeweils mit der Abkürzung »MB-TGB« und dem nachfolgenden Datum des Eintrags kenntlich gemacht. Da das Projekt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des digitalen Kataloges der farbigen Arbeiten auf Papier Max Beckmanns noch nicht abgeschlossen war, können die Zitate noch unvollständig sein.
Briefe
Die Aquarelle & Pastelle Max Beckmanns sind in seinen Briefen erwähnt. Sie wurden publiziert in:
Max Beckmann Briefe. 1899–1925 (Band I)
Max Beckmann Briefe. 1925–1937 (Band II)
Max Beckmann Briefe. 1937–1950 (Band III)
Die hier aufgeführten Briefzitate wurden diesen Publikationen entnommen.
Werkverzeichnisse / Alternativ-Titel / Englische Titel
Werkverzeichnisse
Die in diesem Katalog genannten Werke wurden in früheren Werkverzeichnissen erwähnt. Ist das der Fall, so erfolgt ein Eintrag in dieser Rubrik.
Gallwitz (1962)
Göpel / Göpel (1976)
von Wiese (1978)
Hofmaier (1990)
Beckmann / Gohr (2006)
Zeiller (2019)
Darüber hinaus wird die Werkverzeichnisnummer des vorliegenden digitalen Kataloges mit »MB-A/P« in dieser Rubrik aufgeführt.
Weitere Titel / Englische & Spanische Titel
Die aufgeführten weiteren Titel folgen unter anderen Angaben in Ausstellungs- und Auktionskatalogen, dem Werkverzeichnis von Beckmann/Gohr 2006 oder den schriftlichen Äußerungen in Max Beckmanns Tagebüchern. Die Quelle wurde hinter dem Titel jeweils vermerkt.
Die aus Beckmann/Gohr 2006 entnommenen englischen Titel wurden durch Joann Skrypzak-Davidsmeyer einer Revision unterzogen und ggf. angepasst. Deutsche Titel, die verändert wurden, wurden neu übersetzt. Die spanischen Titel entstammen der spanischen Ausgabe von Beckmann/Gohr 2006. Sie wurden übernommen und soweit keine spanischen Titel vorlagen, wurden diese neu übersetzt.
Provenienz
Die Angaben zu den Provenienzen haben ihren Ursprung zunächst im Werkverzeichnis der Aquarelle und Pastelle von Mayen Beckmann und Siegfried gohr aus dem Jahre 2006. Diese Quelle wurde jeweils vermerkt.
Ausgehend hiervon wurden heutige und frühere Eigentümer:innen und Besitzer:innen um Unterstützung gebeten. Es kamen Informationen von Museen, Galerien, Auktionshäusern und Privatleuten. Diese wurden der Lesbarkeit und Übersichtlichkeit halber vereinheitlicht. Belege für die jeweiligen Angaben wurden nicht zur Verfügung gestellt. Die Herkunft der Informationen (Museum, Galerie, Auktionshaus, Privatleute) wurde jeweils vermerkt.
Weitere Erkenntnisse beruhen auf eigenen Recherchen und wurden mit Quellenangabe vermerkt. Welche Archivalien insgesamt eingezogen wurden, kann im Index unter Archivmaterial eingesehen werden.
Informationen, die als nicht gesichert angesehen werden müssen, sind mit dem Terminus »wohl« gekennzeichnet.
Wenn keine gegenteiligen Informationen vermerkt sind, erfolgte der Erwerb (Ankauf, Kommission, Tausch, (Dauer-)Leihgabe, Vermächtnis, Erbgang, Überweisung, Übertragung) jeweils bei der zuvor benannten Person oder Institution. Bei der Verwendung des Terminus »Auktionskauf«, kann die jeweilige Auktion unter der Rubrik Auktion nachvollzogen werden. Lücken in der Provenienzkette wurden mit […] gekennzeichnet. War ein Gemälde lange in einer Familie, so sind die Eigentumsübergänge durch Erbgänge auf Wunsch der heutigen Eigentümer:innen häufig nicht gekennzeichnet. Das Erwerbsdatum ist so genau wie möglich wiedergegeben, häufig fehlen genauere Angaben.
Der Standort beim Künstler als erstes Segment der Provenienzkette wird grundsätzlich nicht erfasst. Wenn keine Informationen zum ersten Standort des Werkes vorliegen, beginnt die Provenienz stellvertretend mit […].
Jedem Segment der Provenienzkette wird eine Quelle zugeordnet, die jeweils mit einem Nummernverweis in eckigen Klammern [(Nr.)] angegeben wird. Eine Quellenangabe kann sich auf mehrere Segmente der Provenienzkette beziehen, sodass die Verweise nicht automatisch in Reihenfolge erscheinen. Wenn nur eine einzige Quelle zur Verfügung steht, wird auf die Quellenzuordnung verzichtet.
Das Schema der Provenienzangaben orientiert sich am 2021 veröffentlichten Catalogue raisonné der Gemälde von Max Beckmann, bearbeitet von Anja Tiedemann, und am Leitfaden zur Standardisierung von Provenienzangaben, hrsg. vom Arbeitskreis Provenienzforschung (1. Auflage, 2018).
Die Provenienzrecherche für ein Werkverzeichnis ist in Art und Umfang nicht zu vergleichen mit der Provenienzrecherche nationaler und internationaler Museen. Für den vorliegenden Catalogue Raisonné wurden die hohen, zeitintensiven Maßstäbe der Provenienzforscherinnen und Provenienzforscher der Museen nicht angestrebt.
Die Angaben zu den Provenienzen entsprechen dem jeweils aktuellen Stand der für den hiesigen Catalogue Raisonné angestellten Forschung. Korrekturen können sich jederzeit ergeben, wenn neue Erkenntnisse zutage treten. Diese können chronologisch unter Versionsgeschichte nachvollzogen werden.
Ausstellungen
Aufgelistet wurden in chronologisch absteigender Folge diejenigen Ausstellungen, die das jeweilige Werk gezeigt haben. Innerhalb eines Jahres sind die Einträge alphabetisch sortiert.
Auktionen
Aufgeführt sind in chronologisch absteigender Folge diejenigen Auktionen, bei denen das jeweilige Gemälde aufgerufen wurde. Innerhalb eines Jahres sind die Einträge alphabetisch sortiert.
Preisentwicklung
Benannt sind in chronologisch absteigender Folge Preise, die bei Verkäufen und Verkaufsabsichten aufgerufen wurden, aber auch solche, die Versicherungswerte darstellen. Beziehen sie sich auf Auktionen, dann sind sie überwiegend als »Verkaufspreise« angegeben. Die Präzisierung, ob es sich um Hammerpreise oder den Endpreis inklusive Aufgeld handelt ist angegeben, soweit diese Information vorlag. Schätzpreise, wie sie für Auktionen ermittelt wurden, sind mit ihrem rechnerischen Mittel erfasst. Handelte es sich um einen »Bought In«, so ist dies vermerkt.
Publikationen
Aufgelistet sind in chronologisch absteigender Folge diejenigen Publikationen, in denen das jeweilige Gemälde behandelt oder erwähnt wurden. Innerhalb eines Jahres sind die Einträge alphabetisch sortiert.
Wegen der Vielzahl der Publikationen, die manchen Werken zugeordnet werden mussten, wurde ein zusätzliches Ordnungssystem installiert, das zunächst durch ein Auswahlfeld markiert ist. Bei Aufrufen des Datensatzes werden anfangs alle Titel angezeigt, die für das jeweilige Werk relevant sind. Mit einem einfachen Mausklick auf den nach unten weisenden Pfeil öffnet sich ein Menü, das die möglichen Filter verschiedener Publikationstypen anzeigt. Mit Klick auf einen Menüpunkt werden diejenigen Publikationen ausgewählt, die dieser Sortierfunktion zugeordnet wurden.
Sujet / Ikonografie / Farben
Sujet
Die Werke wurden einer oder mehreren der nachfolgenden Sujet zugeordnet: Allegorische Malerei - Architektur / Stadt - Bildnis / Portrait - Ereignisbild - Genrebild - Historienmalerei - Interieur - Landschaft / Natur - Mythologische Malerei - Phantasie - Seestück - Stillleben
Mit einem Mausklick auf den jeweiligen Begriff wird angezeigt, welche anderen Werke ihm ebenfalls zugeordnet wurden.
Ikonografie
Sämtliche Werke wurden auf ihre Bildinhalte hin untersucht und entsprechend verschlagwortet. In der hierarchischen Ordnung finden sich 19 Hauptkategorien, denen zahlreiche thematische Unterkategorien zugeordnet sind. Mit einem Mausklick auf einen der den Werken zugeordneten Begriffe zeigt das System diejenigen Werke an, die ihm ebenfalls zugeordnet wurden. Für weitere Informationen siehe oben. Der Bildindex der Kunst & Architektur bietet unter gleichen oder vergleichbaren Schlagworten Ergebnisse, die weitere Forschung ermöglichen.
Farben
Im Farbprofil jedes Werkes werden in der Regel dessen fünf quantitativ hauptsächlich verwendete Farben ausgewiesen. Diese dominanten Farbwerte finden sich ebenfalls auf der Rechercheseite (Übersichtsseite), wo gezielt Werk-Gruppen mit speziell zu untersuchenden Farbwerten gefiltert werden können.
Die farbigen Arbeiten auf Papier werden mit den Hauptfarben verknüpft. Dieses Vorgehen ist noch nicht umgesetzt, aber zukünftig geplant.
Rot: Echt-Rotviolett, Englisch Rot, Karminrot, Zinnoberrot
Blau: Kobaltblau, Preußischblau, Türkisblau, Ultramarinblau
Gelb: Cadmiumgelb, Lichter Ocker
Mischfarben: Brauner Ocker, Cadmium-Orange, Chromoxidgrün, Gelb-Grün, Sienna gebrannt, Violett
Schwarztöne
Grautöne
Weißtöne
Liegen für ein Werk keine oder nur Schwarz-Weiß-Abbildungen vor, so ist dieser Umstand mit dem Vermerk »Farben unbekannt« gekennzeichnet.
Material / Technik / Papier
Material / Technik
Jedes Werk wurde auf die in ihm verwendeten Techniken und Materialien untersucht und entsprechend verschlagwortet. Das Schlagwortsystem findet sich auf der Rechercheseite (Suchseite). Mit einem Mausklick auf einen der den Werken zugeordneten Begriffe zeigt das System diejenigen Werke an, die ihm ebenfalls zugeordnet wurden.
Papier
Auf Grundlage der Angaben jedes Werkes zu den verwendeten Papiersorten wurde ein Schlagwortsystem erstellt. Das Schlagwortsystem findet sich auf der Rechercheseite (Suchseite). Mit einem Mausklick auf einen der den Werken zugeordneten Begriffe zeigt das System diejenigen Werke an, die ihm ebenfalls zugeordnet wurden.
Die Herstellerfirmen wurden, soweit bekannt, sind im jeweiligen Werkeintrag angegeben.
Kommentar von Siegfried Gohr
Siegfried verfasste für diesen Katalog zu ausgewählten Werken Bildkommentare. Zu Werken ohne begleitenden Kommentar finden sich bei Beckmann/Gohr 2006 bereits ausführlichere Anmerkungen. Letztere können im jeweiligen Werkeintrag unter der Rubrik »Weiterführende Informationen« abgerufen werden.
Weiterführende Informationen
In dieser Rubrik finden sich Informationen, die sich in keiner der anderen Kategorien sinnvoll erfassen lassen. Zitate der Kommentarfelder in Beckmann/Gohr 2006 wurden in dieses Feld übernommen und mit dem jeweiligen Herkuntsnachweis versehen.
Versionsgeschichte
Insbesondere Provenienzangaben, aber auch andere Inhalte können sich ändern, wenn neue Erkenntnisse zutage treten. Die daraus resultierenden Änderungen sind chronologisch unter Angabe des Datums aufgeführt.
Zitierhinweis
Wird zu den Gemälden des vorliegenden Catalogue Raisonné zitiert, so wird um Angabe des jeweiligen Zitierhinweises gebeten.